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April 2016: Grünschnitt nicht in Plastik verpacken
 
Abfallwirtschaft Rhein-Lahn gibt wertvolle Tipps ...

Die Gartensaison beginnt, und damit fallen wieder vermehrt organische Abfälle an, die entsorgt werden müssen. Der Eigenbetriebe Rhein-Lahn-Kreis Abfallwirtschaft weist daraufhin, dass es mehrere Möglichkeiten der Entsorgung gibt: Der einfachste und für den eigenen Garten sinnvollste Weg ist die Eigenkompostierung. Grünabfälle, die nicht selbst kompostiert werden können, gehören in die Biotonne. Darüber hinaus hat jeder Haushalt zweimal pro Jahr die Möglichkeit, mit dem UmweltWertscheck „Grünabfall" oder per Internet die Abholung von Grünabfällen zu beantragen.

Bei der Bereitstellung von Grünschnitt sind folgende Punkte zu beachten: Je Umwelt-Wertscheck werden bis zu drei Kubikmeter abgeholt. Für größere Mengen kann man auch beide Wertschecks für einen Abfuhrtermin nutzen, so dass bis zu sechs Kubikmeter abgeholt werden. Mitgenommen werden Baum-, Strauch- oder Heckenschnitt, Laub und Rasenabfälle. Äste dürfen höchstens 12 Zentimeter Durchmesser besitzen und maximal 1,50 Meter lang sein. Der Grünschnitt muss gebündelt oder in Papiersäcken verpackt bereitgestellt werden. Das Einzelgewicht je Bündel bzw. Sack darf 50 Kilogramm nicht überschreiten. Eine Abfuhr der Bioabfälle in Plastiksäcken ist nicht möglich, da aus dem Grünschnitt Kompost oder Biomasse gewonnen wird und Plastiksäcke die Wiederverwertung stören.

Darüber hinaus ist es auch möglich, Grünabfälle selbst anzuliefern. Die Anlieferung von bis zu drei Kubikmeter n Grünschnitt je Wertscheck ist kostenfrei, für jeden weiteren Kubikmeter werden 7,50 Euro berechnet (Barzahlung). Die Adressen und Öffnungszeiten der Annahmestellen  stehen im aktuellen Abfall-Info „Re-Tour“ und auf www.rhein-lahn-kreis-abfallwirtschaft.de.

Für weitere Auskünfte stehen die Abfallwirtschaftsberater des Rhein-Lahn-Kreises gerne unter Tel.: 02603/ 972 301 zur Verfügung.